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Die 5 besten Ausflugstipps Costa de la Luz, Spanien

Die 5 besten Ausflugstipps Costa de la Luz, Andalusien, Spanien

1. Whalewatching

Ein besonderes Erlebnis auch für Kinder ist eine Delfin- und Walbeobachtungstour per Schiff in der Straße von Gibraltar, vorausgesetzt man ist seetauglich. Los geht es in Tarifa, am südlichsten Punkt Spaniens, nur 14 km von Afrika entfernt. Die größten Meeressäuger,

Wale und Delfine, passieren die Meerenge von Gibraltar oder leben hier. Nirgendwo in Europa gibt es mehr Wale und Delfine zu sehen

als in Tarifa im Süden von Andalusien.

 

Von April bis Oktober werden ab Tarifa täglich Walbeobachtungstouren angeboten, auf denen man diese eindrucksvollen Tiere aus nächster Nähe beobachten kann. In Tarifa findest du etliche Einrichtungen und Organisationen, die sich dem Schutz der Meeressäuger und des Umweltraumes widmen und Whale Watching Touren anbieten.

 

Eine davon ist die Stiftung firmm. Firmm (foundation for information and research on marine mammals) bietet mehrmals täglich 2 - 3 stündige Ausfahrten sowie einwöchige Kurse mit Beobachtungstouren, Vorträgen von Meeresbiologen, Kursunterlagen und Unterkunft.

Die Gründerin Katharina Heyer ist unermüdlich im Einsatz für das Wohl der Tiere in der Straße von Gibraltar.

 

Für unseren Ausflug haben wir uns für FIRMM entschieden, da sie die Ausflüge auch auf Deutsch anbieten. Vor Abfahrt des Bootes gibt es eine Einführung zum Thema Wale und Delfine, auf deutsch und auch für Kinder sehr interessant und spannend gemacht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du in Tarifa Wale und Delfine siehst, ist sehr hoch. Regelmäßig gesichtet werden Blau-Weiße Delfine, Gewöhnliche Delfine, Große Tümmler und Grindwale. Gelegentlich sind Pottwale, Finnwale und Orcas zu sehen. In der Zeit von Juli bis August passieren die faszinierenden Orcas die Südküste Andalusiens. Sie folgen den großen Thunfischschwärmen und machen den Fischern Konkurrenz. Orcas sind die größten Mitglieder der Familie der Delfine und werden bis zu 10 m lang. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von 55 km/h. Ein Pottwal kann bis zu 18 m lang und 50 Tonnen schwer werden. Bei seinen Tauchgängen erreicht er eine Tiefe bis zu 1.200 m. In Tarifa siehst du Pottwale von April bis August. Sie tauchen an den tiefsten Stellen der Meerenge nach 10 m langen Riesenkalmaren.

 

Auf unserer Tour haben wir Delfine und Grindwale gesehen.

 

Ein absolut unvergessliches Erlebnis.

Tarifa

Die Stadt Tarifa selbst hat eine romantische Altstadt mit engen Gassen und einer bunten Vielfalt an Restaurants, Bars,

coolen Cafes und vielen ganz tollen Lädchen zum Shoppen.

 

Die Altstadt ist von einer Stadtmauer umgeben. Es gibt einige historische Gebäude zu entdecken wie die Kirche von San Mateo.

Sie wurde Anfang des 16. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. Die Fassade wurde im Jahr 1774 von Torcuato Cayón de la Vega erneuert.

 

Die Burg „Castillo de Guzmán“ in der Nähe des Hafens ist auch sehenswert genauso wie das Tor der alten Stadtmauer.

Wegen des starken Windes ist Tarifa neben Hoʻokipa auf Hawaii und Fuerteventura (Kanarische Inseln) eine der „Welthauptstädte“

für Wind- und Kite-Surfer.

 

Tarifa zählt zu den windreichsten Orten ganz Europas.

2.Bolonia und Baelo Claudia

Bolonia ist ein verschlafenes kleines Nest mit einem tollen Strand inkl. einer Wanderdüne, die man mit einiger Anstrengung auch hoch klettern kann. Von oben wird man mit einem spektakulären Blick über den ganzen Strand belohnt.

 

Hier am Strand befindet sich auch eine römische Ausgrabungsstätte Baelo Claudia.

 

Den Namen fanden wir schon lustig, heißt sie doch genau wie ich...

 

Benannt wurde die Ausgrabungsstätte aber nach dem römischen Kaiser Claudius. (41- 45 n.Chr.).

Die Stadt war zu dieser Zeit der wichtigste Mittelmeerhafen in der Region. Heute ist es die vollständigste römische Stadtanlage der gesamten iberischen Halbinsel. Dort sind Baudenkmäler zu sehen, wie die Basilika , das Theater, der Markt und der Tempel. Ende

des 2. Jahrhunderts wurde Baelo Claudia von einem Erdbeben erschüttert.

3. Cadiz

Die Stadt kann auf eine über 3000 jährige Geschichte zurückblicken und ist damit die älteste, noch bestehende Stadt Europas.

Dennoch wurde Càdiz bisher nicht vom Massentourismus überrollt. Die schmalen Gassen laden zum Bummeln und die kleinen

Cafés und Restaurants zum Verweilen ein.

 

In der Fußgängerzone im Restaurant Pomodoro haben wir uns glutenfreie Pizza schmecken lassen.

 

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Cadiz zählt die Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Sie befindet direkt am Meer und im historischen Zentrum an der Plaza de la Catedral. In nächster Nähe befinden sich der Fährhafen, die Kirche Santa Cruz und ein Teatro Romano.

 

Mitten in das Meer hineingebaut wurde das Castillo de San Sebastián in Cadiz. Früher war die Burg Teil der Festungsanlagen,

um die Stadt vor feindlichen Angriffen zu schützen. Heute ist sie wegen der tollen Aussicht eine beliebte Sehenswürdigkeit.

4. Naturpark Doñana

Der Naturpark Doñana ist ein UNESCO Weltnaturerbe. Die wellige Landschaftsform der sogenannten „cotos“ (stationäre Sanddünen)

und der Wanderdünen geht in das Feuchtgebiet über, dem wichtigsten Teil des landschaftlichen Ensembles, das zahlreichen Zugvögeln Zuflucht bietet. Das Schutzgebiet umfasst deshalb viele unterschiedliche Ökosysteme: von natürlichen Marschen über aufgeforstete, mit natürlicher Vegetation durchsetzte Wälder bis hin zu Dünen im Ufergebiet und Lagunen etwas weiter im Landesinnern.

 

Die wichtigsten Pflanzenarten sind: Sadebäume, Pinien, wilde Sträucher, Korkeichen, Heide, Rosmarin,, Steinlinden, Stechginster, Besenginster, Zistrosen etc. Unter den vielen Tierarten, die das Schutzgebiet bevölkern, sind besonders die Wasser- und Zugvögel und

der iberische Luchs (Lynx pardina) hervorzuheben, der als endemisches fleischfressendes Raubtier der Iberischen Halbinsel den Status eines Wahrzeichens von Doñana erhalten hat. Auch Hirsche, Damhirsche, Wildschweine und einige Reptilien sind sehr übliche Tiere

des Schutzgebiets.

5. Alcazar von Jerez de la Frontera

Die Alcazar ist das älteste Bauwerk der Stadt Jerez und absolut sehenswert. Die Festung wird von dicken Mauern umgeben, mit einer Gesamtlänge von 4 km.

 

Das Wort Alcázar kommt aus dem Arabischen (al-qasr) und bedeutet Festung. Gebaut wurde sie im 11.Jahrhundert. Hinter den dicken Mauern lässt sich einiges entdecken: typisch arabische Torbögen und detailverliebt angefertigte Mosaike, ein achteckiger Wehrturm, kunstvoll angelegte arabische Badehäuser, die Gärten, das Stadttor, der Kasernenhof und der Villavicencio-Palast.

 

Darüber hinaus ist in die Festung eine ehemalige Moschee integriert, die infolge der spanischen Reconquista, als die spanische Krone keine Muslime und später auch keine Juden mehr dulden wollte, in eine christliche Kirche umgewandelt wurde. Dennoch wurde sie nicht zerstört und noch heute kann ihr Minarett, das unverzüglich zu einem Glockenturm umfunktioniert wurde, bewundert werden.



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